S. Franzen Söhne GmbH
– seit mehr als 175 Jahren Innovationen in Metall und Kunststoff

Stanzen

Stanzen

Über eine kleine Stanzerei werden die Möglichkeiten unserer Fertigung komplettiert.

Dabei verfügen wir über eine Reihe älterer Rastermaschinen, die in der Lage sind über Folgewerkzeuge teilautomatisch Stanzbiegeteile in höheren Stückzahlen herzustellen.

Hier werden hauptsächlich Teile für den Eigenbedarf hergestellt, jedoch sind wir auch bereit jederzeit Lohnstanzen durchzuführen.

Technischer Hintergrund

Beim Stanzen werden definiert geformte Teile aus einem Bandstahl mit einem Stanzwerkzeug heraus getrennt. Durch hineinpressen eines scharfkantigen Stanzwerkzeuges in das zugeführte Material werden die Stanzteile sauber aus dem Rohband ausgetrennt.

Ein Stanzwerkzeug besteht aus dem Stempel, der die Innenform darstellt, und der Matrize, die eine entsprechend passende Öffnung (Beispiel: Locher) aufweist. Der Stempel kann je nach Werkzeugaufbau sowohl Ober- als auch das Unterteil des Werkzeuges sein. Je nach Anwendungsfall kann das Gegenstück zum Stempel auch eine ebene Unterlage sein. Dann besteht das Werkzeugoberteil aus einem entsprechend geformten, geschlossenen Stanzmesser. In diesem Fall gehört die Unterlage nicht zum Werkzeug.

Kosten

Die Stanzungen erfordern in der Regel eine längere Vorbereitungsphase. Es ist u.a. zusätzliche Zeit für die Herstellung eines Testobjektes einzuplanen. Hinzu müssen zusätzlich zu den Kosten des Inline- oder Offline-Prozesses auch die Kosten der Stanzwerkzeugherstellung bedacht werden. Bei niedrigen Auflagen ist das Stanzen aus Kostengründen nicht zu empfehlen da extra ein Werkzeug hergestellt werden muss.