S. Franzen Söhne GmbH
– seit mehr als 175 Jahren Innovationen in Metall und Kunststoff

Montage

Montage In unserer Montage werden seit Jahrzehnten Zahlenschlösser mit komplizierten Mechanismen komplett montiert, hierbei stehen sämtliche Arbeitsgänge unter ständiger Qualitätsüberwachung. Die Montage der Zahlenschlösser erfolgt durch Montageteams, die in Montageinseln organisiert sind. Dabei ist jeder Mitarbeiter des Montageteams in der Lage das komplette Zahlenschloss vom ersten bis zum letzten Arbeitsgang aufzubauen. Dies führt zu einer enormen Flexibilität mit hochqualifizierten Mitarbeitern. In den letzten Jahren wurden innerhalb dieser Montageinseln auch Baugruppen für Kunden aus der Automobilindustrie sowie Montagearbeiten für Kunden aus einer Vielzahl unterschiedlichester Geschäftsfelder implementiert.  Sämtliche Produkte sind an sämtlichen Montageinseln herstellbar. Die Produktionsplanung erfolgt über SAP, sämtliche Einzelteile werden direkt am Arbeitsplatz durch entsprechende Teilebereitsteller vorkonfektioniert , die Produktionsstückzahl wir überwacht und über leistungsbezogene Zielvereinbarungen am Optimum gesteuert. Zur Sicherung einer qualitätsstabilen Produktion arbeiten wir mit unserer CAQ-Software RQM (Real-time. Quality. Manufacturing.) mit vielfältigen Funktionen und Lösungen für alle Aufgaben und Anforderungen des Qualitätsmanagements unseres  Unternehmens. Zur Unterstützung dieser Software und zur ständigen Qualitätsüberwachung verfügen wir über eine 3D Messeinrichtung der Fa. Steinbichler Optotechnik „einem neuen, hellen Stern im Universum der 3D-Digitalisierung.“ Der besonders kompakte und leistungsfähige 3D-Sensor eröffnet mit seiner innovativen LED-Beleuchtungstechnik eine neue Dimension der effizienten 3D-Datenerfassung. Das neue, ultra-portable Gerät macht die 3D-Datenerfassung noch einfacher, schneller und genauer und ist die ideale ökonomische Lösung  für uns als Anwender, die das breite Leistungsspektrum der optischen Messtechnik nutzen möchten, ohne Kompromisse in Bezug auf Technologie, Leistung und Datenqualität einzugehen. Die Sensorsteuerung erfolgt über ein industrietaugliches CAN-Bus Interface. Durch die extrem kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht kann der Anwender zudem auf herkömmliches Zubehör (z.B. Kamerastative) zur Positionierung des Sensors zurückgreifen. Transport sowie Inbetriebnahme des Komplettsystems erfordern nur minimalen Aufwand – die besonders einfache Handhabung und Bedienbarkeit von COMET bietet dem Benutzer größtmögliche Flexibilität und sichert höchste Effizienz in der Erledigung der anfallenden Messaufgaben. Flexibilität durch verschiedene Messfelder Mit wenigen Handgriffen können wir das  System in weniger als 5 Minuten auf ein neues Messfeld anpassen und damit optimal auf die Messaufgabe abstimmen. Der Sensor ist komplett modular aufgebaut und bietet Erweiterungsmöglichkeiten für Messfelder von 100 – 400 mm Größe. Höchste Datenqualität Die hohe Stabilität des mechanischen Aufbaus sowie speziell für den COMET Sensor entwickelte Optiken garantieren höchste Messgenauigkeit und eine hervorragende Langzeitstabilität der Kalibrierung. Zusätzlich werden thermische Effekte durch die leistungsfähige LED Lichtquelle ausgeschlossen. Individuelle Positionierung Der COMETLŮD Sensor kann mit verschiedenen Stativen positioniert werden, damit wird eine schnelle und einfache Anpassung an die jeweilige Messaufgabe sichergestellt. Zuverlässigkeit Die Datenübertragung zwischen Sensor und Rechner erfolgt über CAN Bus und Gigabit Ethernet. Dies gewährleistet eine zuverlässige Gerätefunktion auch in industrieller Umgebung. Zusätzlich stehen Selbstdiagnosemöglichkeiten zur Verfügung, die eine einwandfreie Sensorfunktion sicherstellen. Eine weitere wichtige qualitätsunterstützende Einrichtung ist unser Farbmessgerät Mit dem CM-700d messen wir Proben jederzeit und überall! Das ergonomisch gestaltete Gehäuse ermöglicht bei runden und sogar gewölbten Teilen und Proben eine Positionierung und Messung mit nur einer Hand. Das CM-700d ist mit nur 550 g das leichteste Gerät seiner Klasse und erlaubt somit eine hervorragende Portabilität für Vor-Ort-Messungen. Dadurch haben wir die Möglichkeit schon in der Fertigung prozessbegleitend zu messen und kurzfistig auf eventuelle Abweichungen zu reagieren. Die Messblende ist wählbar zwischen Ø8 mm und Ø3 mm, um auch kleinste Teile zu messen. Das CM-700d ist das erste portable Farbmessgerät mit kabelloser Datenkommunikation. Über Bluetooth® (Klasse1) sind wir in der Lage die Messergebnisse  sofort zu einem externen PC oder Drucker zu übertragen. Dies schafft eine neue Dimension von Einsatzmöglichkeiten für die portable Farbmessung in der Produktion, ohne lästige Kabelverbindungen wie bei herkömmlichen Geräten. Der Datentransfer Bluetooth® kann, je nach Situation, bis zu einer Entfernung von 100 m bidirektional Messdaten oder Pass/Fail-Meldungen übertragen. Im stationären Betrieb können die Daten auch über eine USB-Schnittstelle im PC gespeichert...

Stanzen

Stanzen Über eine kleine Stanzerei werden die Möglichkeiten unserer Fertigung komplettiert. Dabei verfügen wir über eine Reihe älterer Rastermaschinen, die in der Lage sind über Folgewerkzeuge teilautomatisch Stanzbiegeteile in höheren Stückzahlen herzustellen. Hier werden hauptsächlich Teile für den Eigenbedarf hergestellt, jedoch sind wir auch bereit jederzeit Lohnstanzen durchzuführen. Technischer Hintergrund Beim Stanzen werden definiert geformte Teile aus einem Bandstahl mit einem Stanzwerkzeug heraus getrennt. Durch hineinpressen eines scharfkantigen Stanzwerkzeuges in das zugeführte Material werden die Stanzteile sauber aus dem Rohband ausgetrennt. Ein Stanzwerkzeug besteht aus dem Stempel, der die Innenform darstellt, und der Matrize, die eine entsprechend passende Öffnung (Beispiel: Locher) aufweist. Der Stempel kann je nach Werkzeugaufbau sowohl Ober- als auch das Unterteil des Werkzeuges sein. Je nach Anwendungsfall kann das Gegenstück zum Stempel auch eine ebene Unterlage sein. Dann besteht das Werkzeugoberteil aus einem entsprechend geformten, geschlossenen Stanzmesser. In diesem Fall gehört die Unterlage nicht zum Werkzeug. Kosten Die Stanzungen erfordern in der Regel eine längere Vorbereitungsphase. Es ist u.a. zusätzliche Zeit für die Herstellung eines Testobjektes einzuplanen. Hinzu müssen zusätzlich zu den Kosten des Inline- oder Offline-Prozesses auch die Kosten der Stanzwerkzeugherstellung bedacht werden. Bei niedrigen Auflagen ist das Stanzen aus Kostengründen nicht zu empfehlen da extra ein Werkzeug hergestellt werden muss. Stanzen Stanzen...

Zinkdruckguss

Zinkdruckguss Das Verfahren Beim Zinkdruckguss wird die flüssige Schmelze einer Zink–Legierung (Zamak-Legierungen) unter hohem Druck und hoher Geschwindigkeit ähnlich wie beim Kunststoffspritzen  in eine Druckgussform (Gussform) gedrückt. Dieser Vorgang geschieht in Abhängigkeit von der geforderten Oberflächenqualität und Wanddicke mit hoher Geschwindigkeit im Millisekundenbereich. Durch spezielle Fertigungsparameter und anschließende Oberflächenverfahren können hochpräzise Gussteile entsprechender Härte und Festigkeit hergestellt werden. Zinkdruckguss in der Franzen Gruppe Die Firma S. Franzen Söhne GmbH kooperiert im Zinkdruckgussbereich mit einem Großunternehmen in Fernost und einem regionalen Anbieter aus Velbert. Auch hier sind wir in der Lage in der Werkzeugauslegung und im fertigungsgerechten Gestalten der Zinkdruckgussartikel zielführend zu unterstützen.

Kunststoffspritzen und Veredelung

Kunststoffspritzen und Veredelung 1.   Kunststoffe Kunststoffe sind wie ihr Name schon sagt, künstlich hergestellte Werkstoffe, hierbei unterscheidet man drei Hauptgruppen Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Thermoplaste sind Kunststoffe, die aus langen linearen Molekülen bestehen. Durch Energiezufuhr werden diese Materialien beliebig oft weich, plastisch formbar und schmelzen schließlich. Durch verschiedene Umformverfahren können diese Kunststoffe in fast jede gewünschte Form gebracht werden. Nachdem das jeweilige Teil abgekühlt ist, behält es seine Form bei. Dieser Prozess ist somit beliebig umkehrbar. Voraussetzung  für dieses Verhalten sind fadenförmige, lineare Makromoleküle. Duroplaste (auch Duromere genannt) sind Kunststoffe, die einem Härtungsprozess aus einer Schmelze oder Lösung verschiedener Komponenten durch Vernetzung entstehen. Ausgehärtete Duromere Kunststoffe sind meist hart und spröde sowie im weitergehenden Fertigungsprozess nur noch mechanisch bearbeitbar. Ursache für dieses Verhalten sind die raumvernetzten Makromoleküle. Eine Erwärmung von Duroplasten führt nicht zu einer plastischen Verformung, sondern lediglich zu deren Zersetzung. Duromere Kunststoffe weisen auch bei höheren Temperaturen eine sehr hohe chemische und mechanische Beständigkeit auf. Elastomere (Gummi) sind weiche Kunststoffe, die sich durch Druck und Dehnung kurzzeitig verformen können und anschließend in ihre Ausgangsform zurückkehren. Zu den Elastomeren gehören alle Arten von vernetztem Kautschuk. Unter dem Oberbegriff Elastomere werden alle Werkstoffe zusammengefasst, die gummielastische Eigenschaften beeinhalten. Elastomere Kunststoffe sind formfeste, aber elastisch verformbare Kunststoffe, deren Glasübergangspunkt (Kunststoffe, die bei niedrigen Temperaturen (unter 0° C) glasartig hart sind und sich bei Raumtemperatur gummielastisch verhalten) sich unterhalb der Raumtemperatur befindet. 2.   Kunststoffspritzen Beim Kunststoffspritzen werden hauptsächlich Thermoplaste verarbeitet. Zum Kunststoffspritzen wird das für das Endprodukt ausgewählte Material in einer Förderschnecke geschmolzen. Das zu schmelzende Material wird dabei vorher  aus großen Gebinden oder aus Silos in  Trocknungsanlagen gefördert und über verschiedenartige Zuführeinrichtungen direkt in die beheizten Förderschnecken der Kunststoffspritzmaschinen dosiert. Am Ende der Förderschnecke die sich in einem Zylinder bewegt, befindet sich ein Raum in dem die Schmelze steht, dieser wird mittels eines Zylinders über eine Düse entleert werden. Vor der Einspritzdüse befindet sich das eigentliche Werkzeug in dem die Negativmatrix des zu erzeugenden Artikels eingebracht ist. Beim Spritzen wird nun der Schmelzraum mittels Druck über die Einspritzdüse in das zusammengefahrene Werkzeug entleert. Dieses ist meist gekühlt und wird nach kurzer Verharrung geöffnet. Der fertige Artikel kann nun aus dem Werkzeug manuell entnommen werden oder er wird automatisch ausgestoßen mittels Roboter entnommen und abgeführt. 3.   Kunststoffspritzen durch die S. Franzen Söhne GmbH und Partner In unserem Partnerwerk in CZ verfügen wir über 45 Spritzgussmaschinen mit Tonagen zwischen 35t und 950t unsere moderne Fertigung verfügt über eine zentrale Trocknungsanlage und Kühlanlage, sämtliche Maschinen sind mit Handlingsrobotern ausgestattet, um einen qualitativ optimalen Spritzzyklus zu gewährleisten. Hierbei sind wir in der Lage alle für den Spritzgussprozess geeigneten Materialien zu verarbeiten, wir verfügen über 2K Lösungen und können Teile im Gasinnendruck-verfahren herstellen.  Über eine angegliederte Montage sind wir in der Lage Baugruppen in der Größe bekannter Handschuhkästen führender Automobilhersteller komplett zu fertigen zu montieren und Jaust in Time dem Endkunden zur Verfügung zu stellen. Unser besonderes Know How liegt in der Herstellung von Schlössern jeglicher Art mit unserem Partner sind wir hierbei der größte Lieferant von TSA Kunststoffkofferschlössern in Europa. Wir beliefern so renommierte Marken wie RIMOWA und Samsonite. Eine weitere sehr bekannte Schlossproduktgruppe der Firma S. Franzen Söhne GmbH sind Mülltonnenschlösser auch diese wurden in Solingen entwickelt und spiegeln die Kolexität unsere Fertigungsmöglichkeiten wieder auch hier sind wir in Europa der führende Lieferant zu unseren Hauptkunden zählen Plastic Omnium  und die ESE Group (vormals OttO). Sämtliche Schlösser und Werkzeuge sind unter Regie unserer Entwicklungsabteilung in Solingen entstanden. Kunststoffspritzen Kunststoffspritzen Kunststoffspritzen Kunststoffspritzen 4.   Oberflächenveredelung Zur Komplettierung unserer Angebotspalette verfügen wir in unserem Partnerunternehmen in CZ über eine eigene Beflockungsabteilung. Dadurch sind wir in der Lage Oberflächenteile mit samtig weicher Haptik anzubieten. Beflockung Beim Beflocken handelt es sich um ein Oberflächenveredelungsverfahren bei dem in eine vorerst aufgebrachte Klebstoffschicht im elektrostatischen Hochspannungsfeld Kunststofffasern eingeschossen werden.  Die Kunststofffasern werden vorher elektrolytisch beaufschlagt, um im elektrostatischen Feld als Ladungsträger fungieren zu können, dadurch erfolgt im Prozess die senkrechte Ausrichtung entsprechend der Feldlinien zur Oberfläche. Die Definition der Fasern erfolgt hierbei über die Einheit dtex, diese kommt aus der Textilindustrie und beschreibt das Fasergewicht auf 10km Länge, eine in großen Mengen verwendete Flockfaser ist z.B. eine PA6.6 Faser in 1mm Länge und 3.3 dtex, dies bedeutet, dass das Fasergewicht 3.3 g auf 10km Länge beträgt. Zusätzlich sind wir in der Lage die Oberflächen verschiedenartiger Sichtteile durch eine Lackschicht aufzuwerten auch hierzu steht moderne Robotertechnik zur Verfügung. Lackierung Beim Lackieren werden flüssige Kunststoffharzgemische durch Klebstoffauftragstechnik (Spritzpistolen) auf die zu veredelnden Oberflächen aufgebracht. Die Lackschichten trocknen nach dem Auftrag unter Raumbedingungen oder temperaturunterstützt aus. Weitere Verfahren die unsere Gesamtmöglichkeiten bei der Herstellung von umfangreichen Baugruppen unterstützen sind das Tamponieren mittels Tampondruckmaschinen mehrfarbig sowie das Ultraschallverschweißen von Kunststoffteilen. Weitere Informationen können Sie über unsere Kontaktseite in Erfahrung...